| |
13 Juni 2005
|
|
|
Saturday Night Fever
|
| |
Heute Morgen um 10 hat mich Martin aufgeweckt und gefragt, ob ich nicht zur Arbeit gehen will. Ich hab mich dann noch mal umgedreht und weiter von Tigern getraeumt, die ich auf dem Ruecken eines Elefanten durch den bengalischen Dschungel jage - natuerlich nur um Fotos zu schiessen (bin ja ein Tigerfreund)...
Als ich dann um 11:30 im meinem Cubicle sass und wieder ein Freund der IT-Services sein musste, habe ich das vergangene Wochenende noch einmal Revue passieren lassen.
Freitag Abend stand das 'Fusion 9' auf dem Plan. Ein stilvoller Jazz-Club mit echt gutem Essen und ausgezeichneter Musik. Viele internationale Gaeste und ein Haufen verdammt huebscher Frauen. Der schoenste Platz ist immer anner Theke haben Martin und ich uns gedacht und ausserdem hat man da den besten Platz, um die Band zu sehen... Die zwei Typen links neben mir kannte ich irgendwoher. Das waren die zwei Hollaender, die ein komisches Uni-Projekt in Hyd am Laufen haben. Die restlichen Hollaender sind oben und tanzen zu Bhangra und Bollywood-Musik, haben die beiden verraten. Was? Noch mehr Kaaskoeppe?
Als wir den oberen Raum betreten haben, konnten wir total besoffene Frau Antjes auf dem Tresen tanzen sehen und... Na gut, wir lassen das hier lieber mal. Es war alles in allem eine lange Nacht, das heisst, wir waren gegen 2:30 wieder zu Hause und haben uns in die bald schweissnassen Betten geworfen.
Nacho, Ich, Saif und Rodrigo bei einer Flasche Rum Der naechste Abend sollte noch absurder werden. Wir sind alle auf einer Celebrity-Party in Jubilee Hills, dem Beverly Hills von Hyd eingeladen gewesen. Im Vorgarten einer fetten Villa, mit Buffet, Compact-DJ, freien Drinks, Service, und noch huebscheren Frauen als am Vorabend.
Der Bartender hat mich gleich wiedererkannt. Das war der Flaschenjongleur aus dem Fusion9 vom letzten Abend. Auch der DJ kam mir bekannt vor. Jedenfalls hat er mich sehr freundlich mit Handschlag begruesst. Vielleicht sind wir uns schon mal ueber den Weg gelaufen. Wie gesagt, Hyd ist echt klein geworden. Ein paar von uns haben es dann natuerlich uebertrieben und mussten erstmal einen drehen, um dann anschliessend jeden Raum der Villa zu inspizieren. Ich hab nur gesehen, dass auf einmal der Bulgaren-Alex vom Security-Kerl aus der Tuer rausgeschoben wurde...
Wie auf solchen Promi-Parties ueblich, passiert nichts, ausser dass viel ueber nix geschnackt wird. Hier und da ein Filmstar, eine Miss Andhra Pradesh vielleicht, bestimmt der ein oder andere Gangster (eigentlich sind fast alle Gangster). Lauter 'tolle' Leute und dazwischen dieser verrueckte Haufen von Auslaendern, der mittlerweile schon zum Stadtgespraech geworden ist - in gewissen Stadtmagazinen, TV-Shows und der 'Times of India'. Einige aus unseren Reihen sind mit dem geschenkten Ruhm richtig umgegangen und haben es auf die Rockstar-Tour gemacht...
Als wir gehen wollten, wurde ich freundlich von einem der Veranstalter darauf hingewiesen, dass wir doch etwas vergessen haetten. Ich bin ihm dann gefolgt und habe unseren kleinen franzoesischen Rockstar zwischen Theke, DJ und Hauswand auf dem Boden liegen sehen - voellig bewusstlos, selbst nach mehreren Schlaegen ins Gesicht! Eine Wasserflasche war zum Glueck leicht zu finden und mit ihr, bzw. dem Inhalt konnte ich Remy Vicious wieder auf die Beine bekommen.
Ich muss mir mal in dieser Woche das neue Stadtmagazin holen. Es ist bestimmt wie zu Hause - Interessant sind nur die Fotos... |
| |
| posted by Orang-Utan-Alex
@ 13:10
|
|