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29 März 2006
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Affentheater
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Es lohnt sich, frueh aufzustehen und die Affen zu beobachten, wie sich sich sonnige Plaetzchen auf Daechern und Baeumen suchen. Es ist einfach schoen, kleine Affenkinder beim Spielen zu sehen, wie sie miteinander balgen und dabei quieken. Oder wenn sie versuchen, es den Grossen nachzumachen, dann aber doch mindestens 10 Minuten brauchen, bis sie sich ueber die Luecke von meinem Haus bis zum Nachbarhaus getraut haben.
Aber auf dem Weg nach McLeod habe ich heute Morgen einen richtig fetten rotgesichtigen Makaken inmitten eines Haufens Maismehl gesehen, der neben einen Muellcontainer gekippt wurde. Die Art und Weise mit der er sein Gesicht un den Haufen drueckte und wie ihm dann das Zeug um Mund und Nase hing, erinnerte mich sehr stark an Al Pacinos Koksorgie in Scarface. |
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| posted by Orang-Utan-Alex
@ 11:49
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28 März 2006
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Wish you were here?
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Heute Nacht war es wirklich arschkalt im meinem Zimmer. Indra war zornig und liess einen Hagelsturm durchs Tal ziehen und die Temperatur ist bis knapp ueber Null gefallen. Ich habe in meinem Schlafsack mit 2 Paar Socken, langer Hose, Muetze und Handschuhen gelegen und immer noch gebibbert. Dafuer wurde ich mit einem wunderschoenen Morgen entschaedigt. Ich hab's mir auf auf der Dachterrasse mit einem Chai und ein paar Dhosas gut gehen lassen, waehrend um mich herum Millionen von Schmetterlingen den Berg hochflogen. Ich sass dort den ganzen Morgen und der gelbe, flatternde Strom ist nicht abgerissen. Ebensowenig wie die Pink Floyd CD, die zum Glueck auf Repeat gestellt war. Ich habe Shiva zeremoniell gehuldigt und mir anschliessend mit breitem Laecheln die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. |
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| posted by Orang-Utan-Alex
@ 11:34
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26 März 2006
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Om mani pedme hun
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Nach einer Woche unterwegs durch Nordindien bin ich in der Naehe von Dharamshala gelandet, dem Sitz der tibetischen Exilregierung. Der Dalai Lama ist gerade in der Stadt und haelt Vorlesungen in buddhistischer Philosophie, weshalb ich mich jeden Morgen von meinem kleinen Bergdorf auf den Weg nach McLeodganj in den Tempel mache. Es herrscht hier eine angenehme Stille und eine sehr inspirierende Atmosphaere. Nicht nur all die rotgewandeten Moenche und Nonnen, sondern auch die vielen Reisenden hier haben eine Menge zu erzaehlen und zu berichten. Ein Mischmasch interessanter Geschichten aus allen Ecken der Welt. Lange Gespraeche bei Kerzenschein, wenn mal wieder der Strom ausgefallen ist und der Wind um mein Haeuschen pfeift, das natuerlich keine Fensterscheiben, sondern nur Holzlaeden hat, die vom Wetter der letzten 50 Jahre erheblich deformiert wurden und daher auch nicht richtig schliessen. Heute Nacht waren es in meinem Zimmer 6 Grad - only!Die Gegend hier ist wirklich schoen. Dharamshala liegt in Himachal Pradesh, am suedweslichen Rand des Himalayas auf ungefaehr 2000 Metern Hoehe. Wenn man nach Sueden und Suedwesten schaut, sieht man runter in die Ebenen von Uttar Pradesh, Haryana und Punjab. Wenn man auf einem kleinen Huegel klettert und nach Norden und Nordwesten schaut, kann man in gerade Mal 5 Kilometern Entfernung schon 4000er sehen, hinter denen es dann richtig ungemuetlich wird. Dort zieht es mich allerdings momentan nicht hin, da eine solche Tour mit einer Menge Aufwand und Planung verbunden ist - und einem Haufen mehr Geld fuer Ausruestung etc. Mit meinen Schuhen und mit meinem Schlafsack ist das diesmal nicht drin - dafuer bein naechsten Mal - wer kommt mit?Obwohl die blosse Existenz von McLeodganj ein Symbol fuer das Leid eines ganzen Volkes ist und den Verlust der tibeischen Heimat verkoerpert, ist dies alles andere als ein trauriger Ort. Die Menschen hier haben die Botschaft vom Gluecklichsein offenbar verstanden... |
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| posted by Orang-Utan-Alex
@ 15:52
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