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09 August 2006
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That's all folks!
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Just a final post. THIS BLOG IS CLOSED NOW! Since I left India a few months ago, there's no point in posting in this environment any longer. I will keep on bloggin' 'bout other stuff in another context very soon. I'll inform you on this site... Good bye Adarsh, good bye Hyderabad, good bye Hindustan! It was awesome!!! Jai Hyderabad! |
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| posted by Orang-Utan-Alex
@ 18:23
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06 April 2006
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Ein Streik und seine Folgen
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Jetzt sitze ich schon seit drei Tagen hier fest - ohne Geld. Die State Bank of India ist in einem unbefristeten Streik und da der Zugriff auf mein deutsches Konto ueber eben jene Institution erfolgt, sieht es finanziell gerade etwas eng aus. Mir bleibt also nichts anderes uebrig, als dieses Zeichen richtig zu deuten und das Beste aus meinem verlaengerten Aufenthalt in McLeod zu machen. Es gibt auch wenige Orte, wo ich lieber festsitzen moechte...Ausserdem werden sie ihre Gruende fuer den Streik haben. |
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| posted by Orang-Utan-Alex
@ 12:37
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29 März 2006
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Affentheater
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Es lohnt sich, frueh aufzustehen und die Affen zu beobachten, wie sich sich sonnige Plaetzchen auf Daechern und Baeumen suchen. Es ist einfach schoen, kleine Affenkinder beim Spielen zu sehen, wie sie miteinander balgen und dabei quieken. Oder wenn sie versuchen, es den Grossen nachzumachen, dann aber doch mindestens 10 Minuten brauchen, bis sie sich ueber die Luecke von meinem Haus bis zum Nachbarhaus getraut haben.
Aber auf dem Weg nach McLeod habe ich heute Morgen einen richtig fetten rotgesichtigen Makaken inmitten eines Haufens Maismehl gesehen, der neben einen Muellcontainer gekippt wurde. Die Art und Weise mit der er sein Gesicht un den Haufen drueckte und wie ihm dann das Zeug um Mund und Nase hing, erinnerte mich sehr stark an Al Pacinos Koksorgie in Scarface. |
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| posted by Orang-Utan-Alex
@ 11:49
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28 März 2006
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Wish you were here?
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Heute Nacht war es wirklich arschkalt im meinem Zimmer. Indra war zornig und liess einen Hagelsturm durchs Tal ziehen und die Temperatur ist bis knapp ueber Null gefallen. Ich habe in meinem Schlafsack mit 2 Paar Socken, langer Hose, Muetze und Handschuhen gelegen und immer noch gebibbert. Dafuer wurde ich mit einem wunderschoenen Morgen entschaedigt. Ich hab's mir auf auf der Dachterrasse mit einem Chai und ein paar Dhosas gut gehen lassen, waehrend um mich herum Millionen von Schmetterlingen den Berg hochflogen. Ich sass dort den ganzen Morgen und der gelbe, flatternde Strom ist nicht abgerissen. Ebensowenig wie die Pink Floyd CD, die zum Glueck auf Repeat gestellt war. Ich habe Shiva zeremoniell gehuldigt und mir anschliessend mit breitem Laecheln die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. |
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| posted by Orang-Utan-Alex
@ 11:34
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26 März 2006
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Om mani pedme hun
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Nach einer Woche unterwegs durch Nordindien bin ich in der Naehe von Dharamshala gelandet, dem Sitz der tibetischen Exilregierung. Der Dalai Lama ist gerade in der Stadt und haelt Vorlesungen in buddhistischer Philosophie, weshalb ich mich jeden Morgen von meinem kleinen Bergdorf auf den Weg nach McLeodganj in den Tempel mache. Es herrscht hier eine angenehme Stille und eine sehr inspirierende Atmosphaere. Nicht nur all die rotgewandeten Moenche und Nonnen, sondern auch die vielen Reisenden hier haben eine Menge zu erzaehlen und zu berichten. Ein Mischmasch interessanter Geschichten aus allen Ecken der Welt. Lange Gespraeche bei Kerzenschein, wenn mal wieder der Strom ausgefallen ist und der Wind um mein Haeuschen pfeift, das natuerlich keine Fensterscheiben, sondern nur Holzlaeden hat, die vom Wetter der letzten 50 Jahre erheblich deformiert wurden und daher auch nicht richtig schliessen. Heute Nacht waren es in meinem Zimmer 6 Grad - only!Die Gegend hier ist wirklich schoen. Dharamshala liegt in Himachal Pradesh, am suedweslichen Rand des Himalayas auf ungefaehr 2000 Metern Hoehe. Wenn man nach Sueden und Suedwesten schaut, sieht man runter in die Ebenen von Uttar Pradesh, Haryana und Punjab. Wenn man auf einem kleinen Huegel klettert und nach Norden und Nordwesten schaut, kann man in gerade Mal 5 Kilometern Entfernung schon 4000er sehen, hinter denen es dann richtig ungemuetlich wird. Dort zieht es mich allerdings momentan nicht hin, da eine solche Tour mit einer Menge Aufwand und Planung verbunden ist - und einem Haufen mehr Geld fuer Ausruestung etc. Mit meinen Schuhen und mit meinem Schlafsack ist das diesmal nicht drin - dafuer bein naechsten Mal - wer kommt mit?Obwohl die blosse Existenz von McLeodganj ein Symbol fuer das Leid eines ganzen Volkes ist und den Verlust der tibeischen Heimat verkoerpert, ist dies alles andere als ein trauriger Ort. Die Menschen hier haben die Botschaft vom Gluecklichsein offenbar verstanden... |
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| posted by Orang-Utan-Alex
@ 15:52
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27 Januar 2006
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Got Mail?
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Es gibt Situationen im Leben, die sind einfach zu absurd, um glaubhaft zu sein. Dennoch, einige sind wahr - wie zum Beispiel diese hier:
Anfang August wurde mir auf einer Party mein HipBag gemopst, so dass ich ploetzlich ohne Kamera, Telefon und Geldkarten da stand. Die Sparkassenkarte hatte ich aber schon nach einer Woche wieder funktionstuechtig in meinen Haenden. Auf die Karte von der indischen ICICI-Bank warte ich allerdings immer noch.Mir wurden Karten zugesandt, die nicht angekommen sind. Mir wurden auch PIN-Nummern zugeschickt, die allerdings 4 Wochen zu spaet kamen. Und: Ich hatte 2 PIN-Nummern aber nur eine Karte. Keine PIN war uebrigens korrekt. Also habe ich eine neue PIN geordert und nach 3 Wochen stattdessen eine weitere Karte bekommen - aber keine PIN...Da die Bank mir alle Briefe zur Arbeit geschickt hatte, rechnete ich also damit, dass eines Tages der Office-Boy vorbeikommt und mir einen Brief auf den Tisch knallt. War aber nicht so. Stattdessen musste ich bem internen Kurier anrufen, um rauszufinden, was los ist."Hello, my name is Alex. I guess you have mail for me.""Sir, Courier not at place. Coming back in 10 Minutes...""Okay, I call back tomorrow."naechster Tag:"Hello, my name is Alex. I guess you have mail for me.""Sir, Courier is out for lunch, will be back in 10 minutes..." (Schwachsinn! Ich kenne das...)"Okay, I call back tomorrow."naechster Tag:"Hello, my name is Alex. I guess your courier is out for lunch, haeh?""Yes, Sir. Out for lunch. Will be ba..."naechster Tag:"Ey! Is that madrchoot of courier in your damn office, or is he having lunch again?""Ehh, Sir, he will be..."Es reicht! Ich bin zu seinem kleinen Buero gegangen, das in der hinteren Ecke vom Kopierraum zu finden ist. Ich haette es besser nicht getan, denn was ich dort erblickt habe, konnte ich nicht fassen.Ich sah einen Schreibtisch. Stinknormale Ausfuehrung, langweilig, grau, mit drei Schubladen an der rechten Seite. Auf dem Schreibtisch befand sich ein grosser Haufen Post. Unter dem Schreibtisch befand sich ein noch groesserer Haufen Post. Ich warte. Und warte...Der Kurier kommt zurueck, jetzt kann's ja losgehen. "Hello, my name is Alex and I need my goddamn letter - now!" "Okay Sir, I will look for it!" (Na endlich!) Er hat sich also daran gemacht und die oberste Schublade geoeffnet, die voll mit irgenwelchen Briefen war. Er nahm sich pro Brief ungefaehr 3 Sekunden Zeit, um den Namen zu pruefen. Bei der dort vorhandenen Menge an Post haette das allerdings auf diese Weise bis Weihnachten gedauert. Ich habe ihm also geholfen. "Where is the mail for recipients beginning with 'A'?" (in Indien geht es nach dem Vornamen) "Sir, no alphabetical order.""!?!?!?!?!?!?!?!?! - What? Are you serious? No alphabetical order? What order do you have then?"Er deutet auf den Haufen auf dem Schreibtisch, es muessen ungefahr 500 Briefe gewesen sein."Sir, this is fresh mail, this week only!"Dann oeffnet er die oberste Schublade. "Sir, here one week up to one month old mail."Dann die mittlere. "One month up to 3 months." Mir wird schlecht und ich muss mich setzen.Nun die untere. "Sir, this is mail up to six months." Es ist unglaublich, so viel Chaos... Ich kann es nicht fassen. "And what is that humongous pile under you desk for? Older than six months, I guess.""Correct, Sir""And you do not have any system to put the mail into order than this drawer-system going by date?""Of course, Sir." Ich habe Hoffnung bis er wieder fortfaehrt. "Other system there is. Big envelopes to the left, small envelopes to the right." Ich fange an, zu zittern und muss mich zurueck halten. "So tell me! In case you receive a letter for me, I have to knowa) that I am about to receive a letter, b) who sent the letter, c) the size of the letter.Is that correct?""Yes, Sir!""Okay, in case you find the letter from my bank within the next 3 weeks, let me know."Voellig desillusioniert und irgendwie in versunken in dieser absurden Situation, habe ich mich wieder in Richtung Cubicle bewegt, um mich ueber den WebFilter zu aergern. Doch 30 Minuten spaeter steht der Kurier neben mir und haelt einen Brief der ICICI-Bank vor meine Nase. Ich habe kann es nicht glauben koennen. Der Typ hat meinen Brief gefunden! Endlich kann ich wieder an den Geldautomaten. Endlich! Das Warten hat ein Ende! Ich habe mich so gefreut, dass das ganze Buero an meinen Emotionen teihaben konnte. Aber nur, um kurz darauf einen lauten Schrei, das Aufschlagen eines Telefons auf dem Tisch und das Haemmern der Stirn auf die Tastatur zu hoeren.Denn als ich den Umschlag des Briefes oeffnete, segelte mir ein Kontoauszug von November entgegen...
Nachtrag: Nachdem ich einige Tage gebraucht habe, um endlich zu akzeptieren, dass ich die restliche Zeit in Indien mit dem Scheckbuch rumlaufen werde, weil die Karte endgültig futsch ist, habe ich nochmal über die Situation des Mail Couriers nachgedacht.
Er ist bestimmt nicht durch höhere Bildung an den Job gekommen. Die meisten Menschen in Indien können sich keine vernünftige Bildung leisten. Seine Arbeitsweise hat ahnen lassen, dass er dazu gehört. Sein Englisch war ohnehin sehr dürftig und daher nehme ich an, dass er nicht auf die Idee kam, nach "englischem" Alphabet zu sortieren, obwohl sein Telugu vielleicht okay ist. Wieder mal ein Zeichen dafür, dass ich in einem Land zu Gast bin, das mit krassesten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gegensätzen zu kämpfen hat.
Erschreckend, wie schnell man sich daran gewöhnt...
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| posted by Orang-Utan-Alex
@ 14:32
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13 Dezember 2005
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Hare Rama - Hare Krishna
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Dam maro dam, Mit jaye gam, Bolo subh aur shaam, Hare Krishna Hare Ram. |
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| posted by Orang-Utan-Alex
@ 11:04
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02 Dezember 2005
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"You can not manage, what you can not measure!"
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Dieses Zitat aus meinem SixSigma-Handbuch bringt es auf den Punkt. Hier in Indiens IT-Industrie herrscht eine absolut kennzahlenorientierte Management-"philosophie" nach angelsaechsischem Muster vor. Da ich nicht auf einer der "richtigen Business-Schools" war (Zitat von meinem Boss), sondern auf einer Universitaet Wirtschaft gelernt habe, faellt es mir vielleicht leichter, ein Unternehmen auch aus einer anderen Ecke als der des kurzfristigen Profits betrachten zu koennen. Wenn ich mich dann in eine dieser Ecken stelle und meine Augen und Ohren oeffne, weiss ich manchmal nicht ob ich lachen oder weinen soll. Natuerlich moechte ich nicht behaupten, dass ich bereits besonders viel Erfahrung als Manager haette. Aber ich denke, dass viele der Business-School-MBAs schon eine relativ schmale Auffassung von Management haben. Zum Beispiel werden gewisse langfristige Effekte ueberhaupt nicht in ihre Entscheidungen einbezogen. Meistens einfach aus der Not heraus, dass bis zum Abend eine Entscheidung getroffen werden muss und daher langfristige Kennzahlen und schwer quantifizierbare Groessen aus der Beurteilung draussen bleiben - ganz einfach, weil sie kurzfristig nur sehr kompliziert zu messen sind. Es muss halt schnell gehen und soll dann auch noch nach was aussehen (also genuegend Bullshit-Faktor besitzen)...Da ALLES unter der Praemisse der "Value Addition" beurteilt wird, sollte der Berechnung dieses Wertzuwachses eigentlich besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Aber die Realitaet steht dazu in heftigem Kontrast: Statt den Sachverhalt kritisch zu hinterfragen, zu analysieren und ein wissenschaftlich fundiertes und valides Kennzahlensystem aufzustellen, werden Entscheidungen auf Grund von Standard-SetUps getroffen. Dieses Standard-Setup ist der ROI (Return on Investment) in den die Kosten und Gewinne einer Massnahme einfliessen. Also sollte es eigentlich darum gehen, die Kosten und Gewinne genau zu bestimmen. Hier jedoch ist der Haken: Es gibt naemlich so gut wie kein Bewusstsein fuer nicht-monetaere Werte oder langfristige Groessen.Das macht es nicht gerade einfach, die Verantwortlichen vom Wert eines Wissensmanagement-Systems zu ueberzeugen, dessen Wirtschaftlichkeit anders beurteilt werden muss, als die eines Fuhrparks...Naja, was soll's? Ich lass mich halt weiter voll labern und denke mir meinen Teil dazu... Aendern kann ich das ohnehin nicht. Andererseits bin ich mir ziemlich sicher, dass mein abgelehntes Projekt am Montag als die grosse neue Idee aufgetischt werden wird. Dann allerdings von meinem Boss praesentiert und um eine massive Portion Bullshit bereichert. Ich habe schliesslich haufenweise bunte Bildchen fuer mein Projekt gemalt, die in einer Powerpoint-Praesentation ganz huebsch aussehen koennten. Und auch mein Boss wird feststellen muessen, dass es um diesen Bullshit doch eigentlich Schade waere... |
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| posted by Orang-Utan-Alex
@ 12:13
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29 November 2005
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Bullshit!
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Nach mittlerweile einem dreiviertel Jahr in der IT-Industrie habe ich diverse Erfahrungen mitgenommen, die mich zum Teil stark desillusioniert haben. Unter diesen Erfahrungen wiegt die des Bullshit-Faktors am schwersten.Der Bullshit zeigt seinen groessten Impact, wenn er gut vorbereitet der Target Group entgegengeschleudert wird. Dies geschieht am besten im Rahmen eines Circle Meetings. Aber auch in anderen Settings besitzt der Bullshit world-class Usability. Wenn der Bullshit einer Erklaerung bedarf, was relativ unwahrscheinlich ist (da in der Regel alle anderen mit-bullshitten), so wird er einfach mit weiterem Bullshit definiert. Ist dieser neue Bullshit auch unklar, geht das Business so lange weiter, bis mit dem Vermerk auf die Inkompetenz der zuhoerenden Humanressourcen auf den Main Path of Bullshit zurueckgekehrt wird. Um den Bullshit richtig zu leveragen, braucht man allerdings einen best-in-class Practice von der eigenen Value Chain, in der man den Business Value adden will. Leadership ist also gefragt, den ganzen Product Life Cycle lang. Sind die eigenen Stakeholder irgendwann zugebullshittet und der Associate Delight Index ist auf einem Shining-Zone-Level, dann kann man die Metrics measuren und den Bullshit-Factor analysieren. Auch kann durch kontinuierliches Feedback der Bullshit-Prozess iterativ improved werden. Und zwar so lange, bis die Bullenscheisse aus Mund, Nase und Ohren quillt...Der Bullshit-ROI (Return on Investment) berechnet sich folgendermassen:BS-ROI = ((Gewinn an Respekt - Verlust an Glaubwuerdigkeit)/emittierter Bullshit)*100 |
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| posted by Orang-Utan-Alex
@ 16:23
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22 November 2005
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Aufs Dach gestiegen
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Heute hat Jose, mein chilenischer Kollege aus dem Knowledge Management, etwas gebracht, was eindeutig unter die Rubrik "Shock to the System" faellt.Es waren nicht nur die dummen Gesichter, als er morgens in den Bus stieg. Es waren nicht nur die verwirrten Blicke, als er im Technology Center wieder ausstieg. Es waren nicht nur die Kaffeebecher, die aus schocksteifen Haenden fassungsloser IT-Nerds fielen und die Schreie, die den Anwesenden im Halse stecken blieben...Es waren vor allem diese Sprueche, die einige Zuschauer in ihre Handies schmetterten, um von diesem Freak zu berichten, der in der Mittagspause mit seinem BMX-Rad aufs Dach geklettert ist, um dort ein paar Tricks zum Besten zu geben...Gut, dass er sie nicht hoeren konnte...Respekt, Jose! |
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| posted by Orang-Utan-Alex
@ 18:11
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